Sommerrundschreiben Juli 2011

17:33 | Von | Kategorie: Gemeinde und Seelsorge, Aktuelle Neuigkeiten
Liebe Freunde! Das war der erste Streich. Den Abriss der Garage -leider auf eigene Kosten- hatten wir schon vor fünf Jahren schriftlich akzeptieren müssen. Ohne diese Zusicherung würden wir niemals ein größeres Grundstück von der Sankt-Petersburger Stadtverwaltung bekommen. Noch gibt es keinen Startschuss für die eigentliche Renovierung der Kirche. Wir haben aber alle Projekte soweit vorbereitet, dass eigentlich keine wesentlichen Verzögerungen mehr auftreten sollten, außer wegen Geldmangels. Das diesjährige Patronatsfest war ein voller Erfolg, was wir der Mitwirkung des neuen Nuntius zu verdanken hatten. Am 1. Juli war erneut volles Haus mit dem Schweizer Chor, Lundi 7 Heures, der Ende des Jahres zum letzten Mal ein  Abschiedskonzert.gibt, wobei die Sänger Mariä-Heimsuchung mit einer Aktion bedenken wollen. Bei uns häufen sich in diesem Monat Besuchergruppen aus der Diözese Osnabrück, aus Bensheim und zwei Gruppen aus Österreich. Sie kommen bewußt als Pilger nach Mariä-Heimsuchung . Das bedeutet für uns mehr Vorbereitung als üblich. Viersprachige Gottesdienste in Englisch,  Französisch, Russisch und Deutsch gehören bereits zu unserer Standardseelsorge, allein wegen unserer indischen Studenten, der  französischen Kommunität, den deutschen Besuchern und der Pfarrgemeinde. Am  06. August fliege ich nach Krakau für den Petersburger Architekten, Ilja Kordochkin, der sich dort mit Agata Borusiewicz kirchlich trauen lassen will. Er arbeitet bei meinem Vetter, Paul Schröder in Darmstadt. Sein Bruder ist russisch-orthodoxer Priester in Madrid. Dieser wird zusammen mit den Eltern ebenfalls anwesend sein. Am 3. Juli war ich für 24 Stunden unterwegs in  Moskau,  wo der  Seligsprechungsprozess  für  Doktor Friedrich-Joseph Haass (1770-1853) mit feierlicher Liturgie erneut eingeleitet wurde. Der aus Bad Münstereifel stammende Arzt hat große Anerkennung beim einfachen Volk gefunden, so dass bei seiner Beerdigung zehn Tausende von Moskauern seinem Sarg gefolgt sind. Die Fronleichnamprozession am 26. Juni war der Höhepunkt des kirchlichen Lebens der Katholiken von Sankt-Petersburg, wo es nach 93 Jahren wieder erlaubt war, durch die Straßen der Sradt zu ziehen, ( siehe : www.visitmaria.ru) Vielen Dank für die guten Wünsche zum Geburtstag.  Mit Segenswünschen und herzlichen Grüssen aus Sankt-Petersburg Euer/Ihr RichardStark

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