Auf den Kongo und Russland könnte jetzt Berlin folgen – Priesterjubiläum von Pater „Ite“ Stark/Freude auf neue Aufgaben

11:16 | Von | Kategorie: Unterstützer, Aktuelle Neuigkeiten

-del- METTINGEN. Fast 80 Jahre alt und auch nach 50 Jahren als Priester im Kongo, in Moskau und St. Petersburg kaum müde ist Pater Richard „Ite“ Stark. Das machte der Steyler Missionar und gebürtige Mettinger am Sonntag in der Kirche St. Agatha nachdrücklich klar. 

Nach seinem unmittelbar bevorstehenden Ausscheiden aus dem aktiven Missionsdienst hofft er, in der von den Steylern geleiteten Pfarrei Heilig Geist in Berlin-Charlottenburg tätig werden zu können, „weil ich noch nicht reif bin für das Altersheim“. So lange seine Gesundheit es mitmache, wolle er sich für die vielen dort lebenden Russlanddeutschen engagieren, vielleicht auch als Fremdenführer im Einsatz sein, kündigte er an.

Das Festhochamt in seiner Heimatgemeinde im Rahmen der Feierlichkeiten zum goldenen Jubiläum seiner Priesterweihe am 23. September 1967 empfand der 79-Jährige als „sehr schön“, besonders der heimatliche Kirchenchor und die sehr den rührigen Senior. „Er war in Südamerika, ich in Afrika und in Russland, wir haben immer Kontakt gehalten“, erinnert sich Stark an die langjährige besondere Beziehung zu Pöpping.

Als „Freudentag“ beschreibt der Jubilar das Hochamt in der gut besuchten Kirche mit den Bannerträgern, unter anderem der Pfadfinder, die er lange Zeit geleitet habe, sowie mit der herrlichen Musik. Für die Messe habe sich Pastor Timo Holtmann viel gefallen lassen, ist sich Stark bewusst. Immerhin sei die von der Landjugend gestaltete Erntedankmesse deshalb auf den Samstagabend vorgezogen worden.

Am Mittwoch wird Pater „Ite“ Stark in St. Petersburg offiziell von seinem Auftrag für die Steyler Missionare in St. Petersburg entbunden. Dabei sein wird eine Gruppe von 60 Verwandten, Freunden und Weggefährten, auch aus Mettingen, die mit ihm nach Russland reisen werden. Stark freut sich auf die Nachfeier in seiner Kirche Mariä Heimsuchung, die nach langjährigen Bauarbeiten wunderschön geworden sei. „Sie ist zwar noch nicht fertig“, räumte er ein, versprach aber Bretter zu legen, damit es für die Besucher bequemer werde.

Am Sonntag nutzten viele Menschen während des Empfangs im Pfarrheim die Gelegenheit, Pater Stark zum goldenen Priesterjubiläum zu gratulieren.

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